Spätburgunder Rotwein Lieblich 2022 – Sen – Pfalz
Ursprünglicher Preis war: 13,95 €10,95 €Aktueller Preis ist: 10,95 €.

Steckbrief
| Weinart | Trinktemp. | Herkunft |
| Rotwein | 16-18 °C | Pfalz, (D) |
| Geschmack | Alkohol | Füllmenge |
| Lieblich | 10,5 % Vol. | 0,75 L |
| Rebsorte | Restsüße | Verschluss |
| Spätb. | 32,5 g/L | Drehverschluss |
| Qualität | Säure | Allergiehinweis |
| Spätlese | 5,2 g/L | enthält Sulfite |
| Jahrgang | Lagerfähig | Artikel-Nr. |
| 2022 | 10-12 Jahre | 1011 |
| Nährwerte Pro 100 ml: | ||
| Brennwert | ||
| Kohlenhdrate | ||
| Davon Zucker |
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Beschreibung
Winzer - Vertrieb
Weinhaus Venum – Qualität, Service & Leidenschaft für Wein
Das Weinhaus Venum steht seit vielen Jahren für erlesene Weine, edle Spirituosen und feinste Genussmomente. Unser Anspruch ist es, unseren Kunden nicht nur hochwertige Produkte zu bieten, sondern auch ein Einkaufserlebnis, das von Zuverlässigkeit, Service und persönlicher Betreuung geprägt ist.
Wir legen größten Wert auf die Qualität unseres Sortiments – vom fruchtig-süßen Wein über spritzigen Sekt bis hin zu edlen Likören und feinen Raki-Spezialitäten. Jeder Artikel wird sorgfältig ausgewählt, damit er höchsten Ansprüchen gerecht wird und unsere Kunden rundum zufrieden sind.
Darüber hinaus ist uns ein erstklassiger Service besonders wichtig. Fragen beantworten wir schnell und kompetent, Bestellungen werden zuverlässig und mit schneller Lieferung verschickt. Denn wir möchten, dass Sie Ihre Lieblingsprodukte ohne Umwege genießen können.
Mit Leidenschaft, Erfahrung und viel Liebe zum Detail steht das Weinhaus Venum für Kundenfreundlichkeit auf höchstem Niveau – damit Genuss bei uns mehr ist als nur ein Versprechen.
Speiseempfehlung
Speiseempfehlungen zum Spätburgunder Sen mild
Ein milder Spätburgunder aus der Pfalz zeichnet sich oft durch eine feine Beerenfrucht (Erdbeere, Kirsche), weiche Tannine und eine harmonische Säure aus. Im Gegensatz zu den wuchtigen Barrique-Varianten aus dem Ahrtal oder Baden ist der Pfälzer Stil oft etwas zugänglicher und schmeichelhafter.
Um die Eleganz des Weines nicht zu überlagern, sollte das Essen eine gewisse Fettstruktur oder erdige Komponenten haben, aber auf keinen Fall zu scharf oder zu säurebetont sein.
1. Der Klassiker: Pfälzer Küche
Ein milder Spätburgunder ist der ideale Partner für regionale Spezialitäten. Ein Pfälzer Saumagen (klassisch angebraten) oder Leberknödel mit Sauerkraut passen hervorragend. Die feine Frucht des Weines bildet einen schönen Kontrast zur Würze des Fleisches, während die milde Säure gut mit dem Kraut harmoniert.
2. Fleischgerichte: Geflügel & Kalb
Da der Wein wenig aggressives Tannin besitzt, harmoniert er perfekt mit hellem Fleisch.
Rosa gebratene Entenbrust: Die dezente Fettschicht der Ente fängt die Frucht des Spätburgunders wunderbar auf. Eine leichte Rotweinsauce (vielleicht sogar mit dem gleichen Wein angesetzt) rundet das Ganze ab.
Kalbsschnitzel oder Kalbsbraten: Kalbfleisch ist fein genug, um den Wein nicht zu erschlagen. Besonders empfehlenswert mit einer Pilzrahm-Sauce (Pfifferlinge oder Steinpilze).
3. Vegetarisch: Erdige Aromen
Spätburgunder und Pilze sind eine „Marriage made in Heaven“. Die erdigen Noten der Pilze spiegeln die oft leicht rauchigen oder herbstlichen Nuancen des Weines wider.
Pilz-Risotto: Mit viel Parmesan und Butter montiert, bietet das Risotto die perfekte Textur für den geschmeidigen Wein.
Ofen-Rote-Bete: Mit Ziegenkäse und Walnüssen. Die Süße der Roten Bete etwa 14–16 °C. Ist er zu warm, wirkt der Alkohol oft zu dominant und die feine Frucht geht verloren.
Qualität
Understatement im Glas: Wenn der Wein die Seele einer Spätlese in sich trägt
Wer beim Weinkauf auf das Etikett blickt, nutzt das deutsche Qualitätssystem gerne als Kompass. Die Logik scheint einfach: Ein „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“ (QbA) ist der solide Standard, während Prädikate wie „Kabinett“, „Spätlese“ oder „Auslese“ die Stufenleiter nach oben markieren. Doch in den Kellern moderner Spitzenweingüter wird dieses System regelmäßig charmant auf den Kopf gestellt.
Es kommt immer wieder vor, dass ein Wein, der rechtlich als schlichte Einstiegsqualität (QbA) deklariert ist, die Tiefe, das Mostgewicht und die aromatische Reife einer echten Spätlese besitzt. Warum ist das so – und warum ist das für Weingenießer ein absoluter Glücksfall?
Warum wahre Qualität oft tiefstapelt
Die Einstufung in QbA oder ein Prädikat wie Spätlese bemisst sich in Deutschland primär am Mostgewicht zum Zeitpunkt der Ernte – gemessen in Grad Oechsle. Je reifer die Trauben am Stock, desto höher das potenzielle Prädikat. Eine Spätlese erfordert vollreife Trauben, die dem Wein mehr Dichte, eine intensivere Frucht und einen wunderbaren Schmelz verleihen.
Wenn ein Wein all diese Kriterien erfüllt, warum steht dann am Ende oft nur das Kürzel „QbA“ auf dem Etikett? Dafür gibt es exzellente Gründe:
Die handwerkliche Freiheit: Bei einer Spätlese ist es gesetzlich streng verboten, dem Most vor der Gärung etwas Zucker zuzusetzen, um den Alkoholgehalt harmonisch auszubalancieren. Bei einem QbA hingegen ist dieses sogenannte „Chaptalisieren“ in einem engen Rahmen erlaubt. Selbst wenn die Trauben von Natur aus die Reife einer Spätlese mitbringen, entscheidet man sich in manchen Jahren ganz bewusst für den Status „QbA“. So behält man im Keller die Freiheit vor, den Wein perfekt abzurunden, falls die Natur eine kleine Feinjustierung verlangt.
Stilistik und Erwartungshaltung: Das Wort „Spätlese“ ist in den Köpfen vieler Genießer immer noch fest mit einer spürbaren Restsüße verknüpft. Wer einen charakterstarken, trockenen Essensbegleiter sucht, greift im Regal oft eher zum unkomplizierten Qualitätswein. Die Deklaration als QbA nimmt die Schwellenangst – und überrascht im Glas mit unerwarteter Komplexität.
Die Stärkung der Basis: In einer anspruchsvollen Qualitätsphilosophie sollen bereits die vermeintlich „kleinen“ Weine ein echtes Statement abgeben. Wenn ein Jahrgang fantastisch war, wird der Wein nicht automatisch hochgestuft, sondern bereichert die Basisqualität mit außergewöhnlicher Tiefe.
Ein einzigartiger Schatz für Genießer
Für Weinliebhaber ist dieses Understatement ein absoluter Segen. Man erlebt das, was man in der Weinwelt als echtes „Value for Money“ bezeichnet: Man zahlt den Preis für einen unkomplizierten Qualitätswein, bekommt aber das Handwerk, die Extraktdichte und die Reifezeit eines Prädikatsweins. Diese Weine präsentieren sich wunderbar geschmeidig, mit einer tiefen Fruchtaromatik und einer Struktur, die auch nach ein paar Jahren Lagerung noch großartig performt.
Lassen Sie sich vom Etikett also nicht täuschen. Wahre Qualität bemisst sich nicht an bürokratischen Kategorien, sondern an dem, was im Glas ankommt. Das Weinhaus Venum ist bekannt für solche positiven Überraschungen. Dieser Wein ist ein Eigenlabel vom Weinhaus Venum und damit einzigartig auf der Welt. Von solchen Schätzen hat das Weinhaus Venum aus Hamburg noch sehr viele in seinem Sortiment.


Andre Bohnensack –
Ein toller Spätburgunder als milde Spätlese ausgebaut. Sehr gelungen der Wein.
D. Comart (Shop-Verwaltung) –
Sehr geehrter Herr Andre Bohnensack,
vielen Dank für Ihre Bewertung, das Kompliment gebe ich gerne an den Kellermeister weiter.
Herzliche Grüße,
Devrim Comart
Ihr Weinhaus Venum