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Roséwein

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Roséwein

Von trocken bis lieblich, Rosé bis Blanc de Noir

Früher als Kind dachte ich immer, man muß Weißwein mit Rotwein mischen und man erhält einen Roséwein. Weit gefählt, so einfach ist ein Roséwein nicht.  Der Roséwein ist weder Weißwein noch Rotwein und doch hat er von beidem etwas. In den letzten Jahren aber ist der Roséwein und der Blanc de Noir zu Recht enorm populär geworden, denn dank dieser Weine erlebt der Genißer Fruchtigkeit der roten mit der Frische der weißen Weine.

Wenn man an Roséwein denkt, denkt man auch sofort an die Provence

Es wird vermutet, dass es ursprünglich Restbestände von Rotweintrauben waren, die auf französischen Gütern sofort gepresst wurden, um Wein für den Eigenbedarf zu keltern. Schon sehr bald hat man erkannt, dass dieses ,,Nebenprodukt, Reste“ der ideale Sommerwein ist. Heute gibt es in Frankreich wohl keine Brasserie mehr, in der nicht mindestens ein Rosé angeboten wird. Roséweine aus der Provence gelten heute als Legenden, hier an der Mittelmeerküste entstehen wohl die besten Roséweine.

Es war kein Zufall, denn hier gibt es alles im Überfluß, ein reicher Pool verschiedener Rotweintrauben, ein perfektes Terroir und vor allem ein Klima, das praktisch immer zu einem leichten, fruchtigen und trocken ausgebauten Wein passt.

Der große Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht gibt der Cuvée aus Cinsault, Grenache, Syrah und Rolle ein fruchtiges Aroma von Beeren und Frühlingsblumen und eine unverwechselbare Cremigkeit. Die Presse überschüttet den Miraval regelmäßig mit Komplimenten.

 

Typische Rebsorten für Roséweine?

Roséweine werden auch als ein Zwitter zwischen Weiß- und Rotweinen bezeichnen. Um Roséweine herzustellen nimmt man Rotweintrauben, die aber wie Weißweine gekeltert werden. Das heißt, sie werden in der Regel gleich nach dem Abbeeren gepresst und erfahren insofern auch keine Maischegärung, was für den Rotwein so typisch ist.

Dadurch ergibt sich der blassrote bis rosafarbene Farbe was an Lachs erinnert, der für diesen Wein so typisch ist, denn die in der Schale enthaltenen Farbstoffe, die Anthocyane, können sich nicht voll ausbilden. Laut EU Recht gilt das für alle Weine, die als Rosé deklariert werden. Es gibt aber eine Fülle von Ausnahmen. Insofern kann es auch sein, dass eine dunkle Traube lediglich einer kürzeren Maischegärung ausgesetzt wird und sich dadurch ein dunklerer Roséwein ergibt. Was aber auf keinen Fall zulässig ist, ist das Mischen von Weiß- und Rotweinen zu einem Rosé, so wie ich es früher als Kind immer gedacht habe.

Typisch für den Rosé sind französische Rotweintrauben wie Pinot Noir (in Deutschland besser bekannt als Spätburgunder), Cabernet Sauvignon, Merlot und Grenache. Das liegt auch daran, dass man in Frankreich zuerst auf die Idee kam, rote Trauben unmittelbar nach der Lese zu keltern. Auch deutscher Rosé wird oft aus Burgundertrauben hergestellt. Blickt man allerdings nach Italien wird man viele Roséweine aus Sangiovese finden. In Australien nimmt man am liebsten den Shiraz und in Spanien wird er gerne aus Tempranillo gekeltert. Jede Weinregion hat so seine besonderheiten und schafft sich seinen eigenen Rosé.

 

Was sind typische Roséweine aus Deutschland?

Der Rosé veranlasst die junge Winzergeneration zu vielen Experimenten, die diese Weinsorte immer wieder neu interpretieren. Der Boom, den der Rosé in jüngster Zeit erlebt, spielt ihnen dabei in die Karten. Traditionell wird der Rosé hierzulande aus Pinot Noir, Dornfelder und Portugieser gekeltert.

Eine Spezialität des deutschen Weinrechts ist die Bezeichnung Weißherbst, womit reinsortige Rosés benannt werden können,  für deren Herstellung vorwiegend rote Burgundertrauben verwendet werden. Dass immer weniger Winzer ihre Weine Weißherbst nennen, beschreibt eine Zeitenwende, man grenzt sich nach und nach von der Tradition des Weißherbstes ab.

 

Gibt es den typischen Rosé, den man auch am Geschmack erkennt?

Rosé reicht von den einfachen Terrassenweinen, wie dem Bardolino DOC und den Spätburgunder über die fruchtigen trockenen von der Provence und dem Bordeaux bis hin zu Weinen mit mehr Körper und intensität. Die deutschen Spätburgunder und die norditalienischen Cuvées aus Corvina und Rondinella verbindet Spritzigkeit und Frucht, weswegen man sie gerne Terrassenweine nennt und zur sommerlichen Küche trinkt. Roséweine aus dem Bordeaux oder der Provence haben oft eine deutlichere Struktur. Viel Frucht und mehr Säure verlangen vom Winzer ein handwerkliches Können, das diese beiden Parameter in ein harmonisches Verhältnis zueinander stellt. Solche Weine wie den Miraval schätzt man auch als Solisten.

Auch Schaum- und Perlweine in Rosé werden immer beliebter. Während Champagner Rosé, Crémant Rosé und Sekt in Rosé schon lange erzeugt werden, darf seit 2020 auch Prosecco als Rosé Wein erzeugt werden.

Mitlerweile werden auch die Roséweine aus Deutschland gehalt und körperreicher, dafür sorgt nicht nur das wärmer werdende Klima, sondern auch die Kellermeister die sich bei den Roséweinen weiterentwickeln.

 

Roséweine, sind meistens gute Laune weine und recht unkompliziert in der Handhabung, deshalb auch gerne der Wein für jeden Anlass

Unter Weinkennern war Roséwein lange Zeit nicht angesehen und galt als kein richtiger Wein. Zwischen all den Roten und Weißen fristete er ein Nischendasein, es war das Kind welches niemand wollte. Seit einigen Jahren erfreut er sich jedoch einer immer größer werdenden Beliebtheit. Der Grund dafür ist, seine frische und leichte Art die ihn zu einem vielseitigen Getränk macht. Ob zum Abendessen, im Sommer an der Strandbar oder einfach so zwischendurch, ein Roséwein lässt sich aufgrund seiner Leichtigkeit und seinem unkomliziertem Wesen jederzeit und zu jedem Gericht genießen.

 

Was ist besonders an einem Roséwein?

Bei den zartrosafarbenen Weinen handelt es sich nicht um eine Mischung aus Rot- und Weißwein. Es sind quasi Weißweine, die aus roten Trauben hergestellt werden. Durch die Verarbeitung inklusive der farbgebenden Schale treffen im Roséwein die besten Eigenschaften beider Getränke aufeinander. Im Roséwein haben wir das frische vom Weißwein und die Kraft und die Intensität der Roten Reben.

 

Wie wird Roséwein hergestellt?

Für die Herstellung von Roséweinen nutzen die Winzer ausschließlich rote und blaue Trauben. Merken Sie sich bitte als Faustregel, dass das Fruchtfleisch der Trauben, Reben immer hell ist, die Farbe kommt immer aus der Schale. Nach dem Keltern verweilt der Most aber eine wesentlich kürzere Zeit auf der Maische. Dadurch nimmt der Traubensaft nur wenig der Farbe auf, die in der Fruchtschale steckt. Auch die in der Schale befindlichen Tannine (Bitterstoffe) gelangen so nur in geringen Mengen in den Roséwein, wodurch dieser immer leichter und fruchtiger als Rotweine schmeckt.

Der Weg des Roséweines!

Die Wiege des Rosés ist Frankreich. Dort war der rosafarbene Wein anfangs lediglich ein Nebenprodukt aus der Weinherstellung wie bereits oben beschrieben. Er wurde hauptsächlich aus überschüssigen Trauben hergestellt. Langsam wurde der Roséwein aber immer beliebter und wurde zu einem Trendgetränk, das heute vor allem in Paris in keiner angesagten Bar fehlen darf. Auch bei uns macht sich das bemerkbat. Vor 3-4 Jahren hatten wir einen trockenen und einen lieblichen Roséwein, mitlerweile sind es viel mehr geworden und es werden jedes Jahr immer mehr. Auch ich habe angefangen gefallen am Roséwein gefunden, was vor 5-10 Jahren noch unmöglich erschien.

Wie viel Rose wird jedes Jahr verbraucht?

Nicht nur die Franzosen lieben ihren Roséwein. Auch im Rest der Welt ist die Nachfrage mittlerweile sehr hoch. Allein von 2002 bis 2015 stieg der Konsum um ganze 20 Prozent, sodass mehr als 20 Millionen Hektoliter rund um den Globus gelangten. Dieser Trend ist an den Winzern aller Regionen nicht vorübergegangen. So gibt es heute nicht nur Roséweine aus Frankreich, sondern auch aus Deutschland, Spanien, Australien und Südamerika.

Das ideale Rezept zum Roséwein!

Dank der Leichtigkeit der Roséweine eignen sie sich als Begleitung zu sommerlich leichten, mediterranen Gerichten. So lassen sich beispielsweise Tapas aller Art, Meeresfrüchte, Fisch, vor allem gegrilltes Gemüse hervorragend mit einer Flasche Rosé kombinieren. Darüber hinaus harmoniert der leichte Wein ebenfalls sehr gut mit Kalbfleisch.

Wie schnell sollte man einen offenen Wein leeren?

Ein offener Roséwein sollte am besten innerhalb von wenigen Tagen getrunken werden. Wichtig ist, dass die angebrochene Flasche im Kühlschrank und luftdicht aufbewahrt wird. Ein wichtiger Faktor wir die Haltbarkeit des offenen Weines ist der verbleibende Inhalt in der Flasche. Je weniger Wein in der Flasche ist, desto mehr Luft ist in der Flasche mit der der Wein reagieren kann. Umso schneller büßt der Wein Frische und Aroma ein. Ein Roséwein der noch 3/4 gefüllt ist sollte binnen 4-6 Tagen getrunken werden. Ist die Flache noch 1/2 gefüllt sollte der Roséwein binnen 3 Tagen getrunken werden. Bei 1/3 Inhalt sollte der Wein binnen 1-2 Tagen getrunken werden.

Gibt es ein typisches Roséwein Glas?

Wie beim Weißwein und Rotwein spielt das optimale Glas auch beim Roséwein eine sehr wichtige Rolle für den Genießer. Das optimale Glas für einen Rosé ist etwas größer als das typische Glas für einen Weißwein und etwas kleiner als das Rotweinglas, sollte kein ideales Glas zur Hand sein, empfehle ich den Rosßewein aus einem Weißwein Glas zu genießen. In dem kleineren Glas, Kelch bleiben die Duftnoten besser erhalten, sie konzentrieren sich stärker und man nimmt sowohl den Duft als auch das Bukett viel intensiver wahr. Das wichtigste ist, dass das Glas einen Stiel hat, damit man den Wein nicht mit der Hand aufwärmt.

Was ist die ideale trink Temperatur beim Roséwein?

Die Trinktemperatur ist wie beim Weißwein und beim Rotwein auch entscheidend für den Genuss des Roséweins. Wird der Roséwein zu kalt getrunken, sind die Aromen verschlossen, zu warm verliert er seine Frische und Spritzigkeit. Die optimale Temperatur um einen Roséwein zu trinken liegt zwischen 10 und 14° Celsius. Die genaue Trinktemperatur hängt vom einzelnen Roséweines ab, hier spielen die Fülle, der Körper und die Herkunft der Weine eine entscheidende Rotlle.

Wie wird Blanc de Noir hergestellt?

Beim Blanc de Noir ,,weiß aus schwarz“ handelt es sich um einen Weißwein der aus roten Trauben gewonnen wird. Der Saft der Trauben ist für gewöhnlich auch bei den roten Beeren hell, weil das Fruchtfleisch hell ist. Die Farbe kommt von der Schale der Trauben. Beim Blanc de Noir wird bei der Erzeugung des Weines der Saft von der Schale getrennt und man presst die Trauben sehr vorsichtig, so dass er nicht dunkel gefärbt wird.

Was ist Weißherbst?

Beim Weißherbst handelt es sich um eine spezielle Art des Rosés, die von deutschen Winzern hergestellt wird. Für die Produktion dieses Weins verwenden die Winzer nur eine einzige Rebsorte. Man könnte als Faustregel sagen, dass nur Rebsortenreine Roséweine als Weißherbst bezeichnet werden dürfen. In anderen Roséweinen können durchaus unterschiedliche Rebsorten zum Einsatz kommen, hier spricht man dann von einer Cuvee. Die Anzahl der Rebsorten, die zur Herstellung eines Rosés verwendet werden, ist jedoch kein Qualitätsmerkmal.

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